10 Tipps für sicheres Wohnen

10 Tipps für sicheres Wohnen

Sie haben sich sicher schon mal gefragt, wie Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung sicherer machen können, also gegen Einbrüche, Diebstähle, Vandalismus oder andere Einflüsse schützen können?Wir zeigen Ihnen 10 effektive Sicherungen, die Einbrechern den Einstieg in Ihr Eigenheim erschweren.

1. Türkettenschutz / Panzerriegel

Die einfachste Methode die Tür zu schützen oder zu verstärken ist entweder eine Türkette oder ein Panzerriegel. Doch es gibt große Unterschiede in der Qualität. Namenhafte Türketten werden oft als sicher und leicht anzubringen beworben, womit auch der Einbau in einer Mietswohnung meist ohne Probleme ist (fragen Sie trotzdem vorher Ihren Vermieter!). Um höchstmögliche Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten, empfehlen wir gehärtete Stahlketten, denn diese sind robuster und halten ein größeres Gegengewicht aus, als normale Produkte.c

Türriegel sollten möglichst als Panzerriegel oder hochwertiger Schieberiegel gekauft werden, da günstig verarbeitete Produkte meist Schwächen in Sachen Stabilität und Material aufweisen. Sollten Sie zur Miete wohnen, fragen Sie auch hier jedoch unbedingt vorher Ihren Vermieter. Der Einbau eines Panzerriegels ist häufig ein größerer Aufwand und benötigt Bohrungen in Tür und Wand.

 

2. Alarmanlagen

Alarmanlagen bieten eine Menge an Funktionen und zusätzlichen Meldern, die zuverlässig zur Sicherung des Eigenheims beitragen können. Bewegungsmelder, Glasbruchmeldern und Magnetkontaktmelder (für Türen und Fenster) lässt sich ein Großteil eines Hauses komplett absichern.

Kombiniert mit einer Überwachungskamera ist dies die effektivste Methode für Personen, die oft unterwegs sind (Urlaub, Geschäftsreisen etc.). Die heutigen Funk Modelle lassen sich sogar mit Smartphones und Telefonen kombinieren und erlauben damit die drahtlose Steuerung und Überwachung aus der ganzen Welt.

 

3. Überwachungskameras / Überwachungskamera-Sets

Hochwertige Überwachungskameras sind heutzutage günstig und schrecken die meisten Einbrecher durch die bloße Präsenz bereits ab. Mit Funktionen wie Bewegungssensor, Nachtsicht und Internetanbindung kann schnell auf den unerwünschten Besuch reagiert werden und das gesamte Szenario aufgenommen werden, um der Polizei eine bessere Aufklärung zu ermöglichen. Nach der Montage, die meist etwas aufwändiger ist, kann fast von überall ein Livebild erzeugt und übertragen werden. Mit ein wenig Know-How lässt sich so sogar ein Netzwerk, kombinierbar mit Alarmanlagen, erstellen.

 

4. Schließen Sie Türen und Fenster ab!

Dieser Tipp mag sehr banal klingen, aber die meisten Menschen vergessen in ihrer Wohnung oder dem Haus die Fenstern und Türen zu schließen. Offene Fenster und Türen gewähren Einbrechern einen einfachen und willkommenen Raubzug, ohne große Anstrengungen. Achten Sie also beim Verlassen der Wohnung auf ihre Fenster und Türen. Spezielle Tür- und Fensterverriegelungen können derweil professionelle Einbrecher sehr schnell abschrecken.

 

5. Rauchmelder / Kohlenmonoxidmelder

Dieser Punkt dient nicht unbedingt der Sicherung gegen Einbrüche, jedoch um Ihren Lebensraum zu schützen. Gesetzliche Regelungen machen die Rauchmelder in den meisten Bundesländern heutzutage bereits zur Pflicht, sodass der aktuelle Haushalt damit ausgerüstet sein müsste. Im Notfall kann das standesgemäß 85 dB laute Warnsignal Leben retten. Kohlenmonoxidmelder können bei älteren Heizungssystemen, die nicht oft gewartet werden, sinnvoll sein. Immer wieder erscheinen in den Medien Berichte über Familien, die durch eine defekte Heizung eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten haben. Hier empfiehlt es sich außerdem eine regelmäßige Kontrolle des Heizsystems durch einen Profi durchzuführen.

 

6. Anwesenheit vortäuschen

Hier ist ganz wichtig zu beachten, dass Sie Ihr Haus am besten so verlassen, dass es belebt aussieht. Verkünden Sie auf gar keinen Fall Ihre Abwesenheit auf sozialen Plattformen oder dem Anrufbeantworter. Fragen Sie Nachbarn, ob diese eventuell alle 1-2 Tage einmal nach dem Rechten schauen könnten. Dies bedeutet, dass die Pflanzen gegossen, Vorhänge auf bzw. zu gemacht und / oder die Beleuchtung an bzw. aus gemacht wird. Freunden Sie sich mit so vielen Nachbarn wie möglich an und merken Sie sich eins: Nachbarn sind wachsam, einer bekommt immer etwas mit.

 

7. Scheinwerfer mit Bewegungsmelder

Scheinwerfer, die in der Abendzeit automatisch mithilfe eines Bewegungsmelders, bei Registrierung einer Bewegung das Grundstück mit Licht fluten, sind eine sehr abschreckende und günstige Methode Ihr Grundstück abzusichern. Unseren Erfahrungen nach ist dies ein sehr unangenehmes Gefühl.

 

8. Hund / elektronischer Wachhund

Ein Wachhund sorgt für sofortige Abschreckung, da er Personen bereits aus einiger Entfernung riechen und hören kann. Das Bellen wirkt dabei, dank der aggressiven und tiefen Frequenzen, sehr verschreckend auf den Menschen. Nicht umsonst werden Wachhunde besonders bei Polizei oder Zoll verwendet, in den meisten Fällen wird sogar nur die bloße Präsenz ausgenutzt. Personen ohne Hund haben die Möglichkeit eines elektronischen Wachhundes. Dieser wird, dank mitgeliefertem Bewegungsmelder ausgelöst, wenn Bewegung registriert wird.

 

9. Autos in der Einfahrt

Sind Sie Besitzer eines Eigenheimes mit eigenem Grundstück, sollten sie regelmäßig Ihr Auto möglichst nah am Gebäude parken. Dies suggeriert Personen, die gerade anwesend sind.

 

10. Rufen Sie die Polizei zur Hilfe!

Sollten Sie oder einer Ihrer Nachbarn Opfer eines Einbruchs werden, rufen Sie unverzüglich die Polizei zur Hilfe. Bringen Sie sich nicht unnötig in Gefahr, indem Sie den Helden spielen wollen. Die Statistiken zeigen heutzutage, dass die Einbrecher immer häufiger bewaffnet sind und die Waffen auch gegen Personen einsetzen würden. Wird bei Ihnen öfter in der Gegend eingebrochen, können Sie die Polizei bitten ab und zu eine Patrouille vorbei fahren zu lassen. Die ständige Präsenz sollte die Einbrecher abschrecken.

 

Leider gibt es auch heutzutage nicht DIE Schutzmechanismen oder Vorrichtungen um alles perfekt abzusichern. Wichtig ist, dass Sie nicht alle in dem Artikel besprochenen Sachen automatisch benötigen, da diese eine Menge Geld kosten und in einigen Fällen situationsbedingt bzw. standortabhängig sind. Essenziell ist, dass sich Einbrecher ungerne stören lassen und statistisch gesehen bereits nach 5 Minuten kläglichem Probierens aufgeben und dafür reichen schon einfache Fenster- und Türverriegelungen.

 

Beitragsfoto © Alexander Raths – Fotolia.com

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