Überwachungskameras

Was bringt mir eine Überwachungskamera?

ueberwachungskamera-hinter-zaunCa. alle 3 Minuten wird in eine Wohnung in Deutschland eingebrochen. Nicht selten passiert dies sogar bei Anwesenheit des Besitzers. Mittlerweile ist auch der Irrglaube, dass Einbrecher lieber in der schützenden Nacht auf Tour gehen, widerlegt, denn in den aktuellen Statistiken der Polizei werden immer häufiger die hellen Tageszeiten hervorgehoben. Doch die materiellen Schäden sind dabei nicht unbedingt das Schlimmste, denn ein Einbruch wirkt sich sehr stark auf die Psyche aus. Man fühlt sich in seinem eigenen Heim nicht mehr sicher und weiß, dass es angreifbar ist.

Leider zeigen die Statistiken auch, dass Kriminaldelikte, unter diese auch Einbrüche zählen, immer weiter steigen und sogar von professionell organisierten Banden durchgeführt werden. Die Aufklärungsrate ist deshalb ebenfalls verschwindend gering, weil sich die Einbrecherbanden über die offenen Grenzen in das Ausland absetzen und die Nachverfolgung damit quasi unmöglich machen.

Um diesen Fällen vorzubeugen, besonders in Regionen wo viel eingebrochen wird, können Überwachungskameras eingesetzt werden. Diese erhöhen nicht nur das Sicherheitsgefühl, sondern wirken gleichzeitig noch abschreckend – besonders natürlich in großem Vorkommen. Gleichzeitig können Aufnahmen im Falle eines Einbruchs wichtige Hinweise und Beweismaterialien zur Aufklärung beisteuern und auch Versicherungen sind bei Durchsicht der Beweise mit Sicherheit schneller in der Lage den entstandenen Schaden zu ersetzen.

Wo kann man Überwachungskameras kaufen und was kosten diese?

Überwachungskameras können heutzutage bereits sehr günstig über Online- bzw. Offline-Shops wie Amazon, Conrad oder auch bei Discountern (Aldi, Penny z. B.) oder Supermärkten erworben werden. Den Preis für die Konsumermodelle, also nicht die Produkte, die Sie bei einem Spezialisten bekommen, können von unter 50€ bis hoch auf ca. 300€ gehen. Da die meisten Produkte sowieso aus China importiert werden bzw. dort hergestellt werden sollte allerdings zu aller erst ein wenig recherchiert werden, ob es sich bei dem Wunschprodukt um einen zuverlässigen Hersteller handelt.

Unserer Erfahrung nachgehen so ziemlich viele schlechte Produkte über die Ladentheke, wodurch der Aufschrei am Ende natürlich groß ist. Mithilfe von Überwachungskamera Tests, die wir auf unserer Webseite unabhängig durchführen, helfen wir Ihnen gerne bei der Auswahl eines Qualitätsprodukts.

 

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Wer darf Überwachungskameras installieren bzw. anbringen und wo geht das am besten?

ueberwachungskamera-uebersichtsbildjpgIn Deutschland darf jeder Besitzer eines Grundstücks und Mieter (selbstverständlich nur mit Rücksprache und Einverständnis des Mieters) eine Überwachungskamera erwerben, installieren und mit ihr Videos bzw. Bilder aufnehmen. Der bestmögliche Platz hierfür ist das Unterdach des Objektes. Empfohlen wird die Montage in einer Höhe von ca. 2,5 bis 3 Metern, da dies außerhalb der Griffweite ist und der Sichtwinkel der Kamera optimal genutzt werden kann.

Moderne Überwachungskameras für den Außenbereich bieten immer häufiger die Funktion mit dem Namen „Abdeckungsbereich“ an. Damit lassen sich Bereiche mit einem schwarzen Balken / Quadrat abdecken und unkenntlich machen. So kann die Überwachungskamera auch auf diese Bereiche ausgerichtet sein (bitte nicht Ausnutzen! Am besten man lässt es nicht darauf hinausgehen) und mithilfe der Unkenntlichmachung können die privaten Wege Datenschutzkonform aufgenommen werden.

Bei der Anbringung einer Überwachungskamera für den Außenbereich ist außerdem noch darauf zu achten, dass diese eine minimale und maximale Betriebstemperatur voraussetzen. Das bedeutet, wenn das Thermometer im Winter in die tiefen Minusgrade oder im Sommer in die heißen Plusgrade geht, könnte das Innere der Kamera darunter leiden. Gegen die Witterung, also Regen, starken Wind oder schwüle Luft sind die meisten Kameras gerüstet, doch die Extreme brauchen einige Vorkehrungen.

Für die kalten Wintermonate gibt es von dem Hersteller Instar für die meisten seiner Geräte eine spezielle Heizung, die dafür sorgt, dass das Gerät noch einige Minusgrade mehr aushält. Damit ist es möglich die Kameras sogar bei bis zu minus 25 Grad zu betreiben. Für die Sommermonate könnte man dem Gerät ein kleines Dach bauen, damit die direkte Sonneneinstrahlung das Gehäuse nicht zu doll aufheizt. Optimalerweise wird die Kamera einfach unter dem Dach montiert, dann sollte es keine Probleme mit einem Hitzeschlag geben.

Wer montiert eigentlich Überwachungskameras?

Mittlerweile gibt es viele Spezialisten die Überwachungskameras montieren. Das geht vom Elektriker bis hin zum Sicherheitsberater / Fachmann für Überwachungselektronik. Doch heutige Versandprodukte sind bereits soweit optimiert, dass diese ohne Probleme auch selber angebracht und in Betrieb genommen werden können – ganz ohne Fachmann. Besonders bei Kameras für den Innenbereich ist dies relativ einfach, denn diese können einfach ohne Bohren aufgestellt werden.

 

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Was ist bei der Aufnahme mit einer Überwachungskamera erlaubt und zu beachten?

Im Grunde genommen gibt es nur eine Sache zu beachten: Stellen Sie sicher, dass der öffentliche Bereich nicht gefilmt wird. Zwecks des Datenschutzes ist es in Deutschland nämlich untersagt dies zu tun (das gilt auch für Innenkameras, die durch das Fenster aufnehmen). Dazu zählen Bürgersteige, öffentliche Straßen und Gehwege. Man kann auch einfach sagen um ganz sicher zu gehen, dass nur das eigene Grundstück aufgenommen werden darf.

Achten Sie bitte darauf diese Vorschrift einzuhalten, denn der europäische Gerichtshof hat 2014 entschieden, dass Nichteinhalten mit einem hohen Bußgeld bestraft werden kann. Hierzu gab es bereits Einzelfälle, die bis zu 300.000€ Strafen verhängt haben.

 

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Warum haben Überwachungskameras so eine schlechte Qualität?

Das Überwachungskameras mit schlechter Qualität aufnehmen, ist mittlerweile nicht mehr ganz aktuell. Vor einigen Jahren, als die Versandhändler noch nicht so ausgeprägt waren, war es noch so, dass die ersten Konsumermodelle nicht wirklich gute Hardware besaßen. Daraus resultierten die für das Auge nicht sehr scharfen Auflösungsformate QVGA (320 x 240 Pixel) und VGA (640 x 480 Pixel). Erst mit der flächendeckenden Globalisierung der letzten Jahre und den immer günstiger werdenden elektronischen Teilen wurde es möglich kostengünstige Überwachungskameras zu fertigen, die auch nach heutigem TV Standard (HD und Full HD) aufnehmen können.

Mittlerweile gibt es seit ca. 2 Jahren die gleiche „Revolution“ wie bei den Smart Phones, denn jeder Hersteller möchte immer mehr Leistung in sein Gerät packen. Damit werden bereits Auflösungen über Full HD in Massen und zu günstigen Preisen produziert.

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