Kategorie: Haushalt

Das altbekannte Sprichwort „Im Haushalt passieren die meisten Unfälle“ wird immer auf ein Neues auf die Probe gestellt, denn tatsächlich verunglücken mehr Menschen bei Haushaltsarbeiten, als im Straßenverkehr. Aktuelle Statistiken bestätigen dies: Demnach starben 2015 knapp 10.000 Menschen im Haushalt und im Straßenverkehr 3500 Leute. Laut der Aktion „Das Sichere Haus“ ist der Hauptgrund dafür das ansteigende Durchschnittsalter. So haben sich 2015 auch ca. 7 Millionen Menschen in ihrem Haushalt verletzt.

Wobei entstehen die meisten Unfälle im Haushalt?

Die meisten Unfälle und Tode entstehen beim Kochen, fehlerhaften Heizungen und grundlegend dem fehlenden Sicherheitsbewusstsein.

Brände, Rauch und unsichtbare Gase

Feuer-Haushalt-BerichtBereits seit einigen Jahren sind sie in jedem Bundesland Pflicht: die Rede ist von Rauchmeldern. Nicht ohne Grund, denn Hausbrände sind gar nicht so selten wie man denkt. Mal eben schnell was auf dem Herd oder im Ofen gemacht und das Abschalten vergessen – das kann zur starken Rauchentwicklung und im schlimmsten Falle zu einem Brand führen.

Doch nicht immer passieren Brände in der Küche, denn auch fehlerhafte Elektronik kann ein Gefahrenherd für Brände sein. Fehlerhafte Erdungen, schlechte Verarbeitungen und unzureichende Langzeittests kommen immer wieder als Ursache ans Licht. Besonders schlecht ist dies wenn es in der Nacht passiert und die betroffenen fest schlafen – der Körper nimmt Rauch in dem Zustand nicht als Warnsignal wahr.

Ein Rauchmelder reicht allerdings laut vielen Experten heutzutage nicht mehr, um die Gefahrenquelle „Brand“ und „Verbrennung“ effektiv zu negieren. Immer wieder gibt es Medienberichte über Vergiftungen mit dem unsichtbaren Gas Kohlenmonoxid. Da die Symptome im Anfangsstadium der Grippe ähneln, wird dies häufig von Medizinern falsch interpretiert und behandelt.

Das Kohlenmonoxid ist für den Menschen unsichtbar und geruchslos, womit das Aufspüren besonders erschwert wird. Je länger das Gas eingeatmet wird, desto mehr bindet es sich über die Lunge an die roten Blutkörperchen und verdrängt den Sauerstoff, sodass die Aufnahme über längere Zeit komplett unterbunden wird. Tödlich kann das im schlimmsten Falle enden – sofern vorher nicht die richtige Diagnose erkannt wurde. Hierfür sind Kohlenmonoxid Melder ein sehr guter Indikator, denn diese Warnen ab einem Grenzwert, der in der Luft durch einen chemischen Sensor gemessen wird.

Fettbrände

Oliven-Oel-HaushaltbildFettbrände entstehen, wenn Speiseöl zu doll erhitzt wird. Die erste Reaktion darauf ist erst einmal ein großer Schock. Als zweite Reaktion wird häufig der Wasserhahn zum Ablöschen genommen – doch das ist immer fatal bei einem Fettbrand. Das Wasser sorgt dafür, dass das Öl wortwörtlich explodiert und viele kleine Tropfen im Raum verteilt, die ebenfalls Feuer fangen.

Doch das schadet nicht nur der Wohnung, denn das heiße Öl sorgt auch dafür, dass die Person schwere Hautverbrennungen erleidet. Ganz wichtig in so einer Situation ist, dass man dabei ruhig bleibt, nicht in Panik verfällt und einen kühlen Kopf bewahrt, denn in solch einer stressigen Lage neigt man zu unüberlegten Aktionen.

Um diesem Horrorszenario gar nicht erst zu begegnen wird empfohlen den Herd sofort abzustellen und die Pfanne mit einem feuchten Lappen abzudecken. Damit wird das Feuer ganz langsam erstickt.

Möchte man den Brand professionell löschen, empfiehlt sich ein Feuerlöscher oder ein Feuerlöschspray, welches auf Fettbrände spezialisiert ist. Man sollte speziell auf die Beschreibung achten und auf die Zulassung nach der Schutzklasse F.

Stolpern

Fenster-putzen-HaushaltbildEiner der häufigsten Unfälle, die zum Tode im Haushalt führen ist das Stolpern. Ob es sich hierbei um das Stolpern über den Teppich oder die Treppenstufe handelt ist der Statistik egal. Am meisten werden jedoch das Fensterputzen oder das Staubsaugerkabel als Auslöser zitiert.

Knallt man als Reaktion darauf mit dem Kopf auf den Boden oder erwischt damit einen Gegenstand ist meist nicht viel zu machen. Das Resultat ist nicht selten eine Kopf- bzw. Hirnverletzung, die schnell tödlich enden kann.

Wer zahlt bei einem Haushaltsunfall?

Putzen-HaushaltsbildWer bei einem Haushaltsunfall zahlt kommt ganz auf die Situation drauf an. Wenn Eigentum eines Dritten durch Sie Schaden nimmt zahlt grundsätzlich die Haftpflichtversicherung. Arbeits-, Schul- und Studiumsunfälle zahlt die jeweilige Unfallversicherung, die entweder vom Arbeitgeber oder der Bildungseinrichtung gestellt wird.

Sollten Sie sich in der Freizeit verletzen, zahlt prinzipiell die gesetzliche Krankenkasse für die entstandenen Verletzungen. Materielle Güter sind hierbei allerdings nicht mitversichert, diese sind im Normalfall Eigenverschuldungen und müssen mit dem eigenen Geld bezahlt werden.

Aktuelle Statistiken für Tode bei Haushaltsunfällen

Wenn man sich die aktuellen Statistiken von der Aktion „Das sichere Haus“ anschaut, stellt man fest, dass eine Kategorie besonders dominiert:

  • Todesfälle durch Stürze führt die Liste an. Besonders markant dabei: Menschen die 85 Jahre oder älter sind, machen bereits 45% der gesamt registrierten Todesfälle im Haushalt aus. Man könnte hier also das Fazit ziehen, dass die Wohnungen für ältere Menschen dringend besser ausgebaut und besser auf die individuelle Person abgestimmt werden müssen. Mit einem Programm für den barrierefreien Ausbau möchte bereits jetzt die Regierung, besonders älteren Menschen, helfen.
  • Stürze sind 2015 bereits 85% aller Todesfälle – alle anderen Kategorien machen gerade einmal einen Bruchteil aus. Die zweithöchste Todesursache ist „Mechanisches Ersticken“ mit „gerade einmal“ 3,5 Prozent.

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