Was versteht man unter einem Gefahrenmelder?

Gefahrenmelder-WohnungsbildLange ist es her, da haben wir als Menschen noch im Freien gelebt. Heutzutage ist der Luxus eines Hauses oder einer Wohnung nicht mehr wegzudenken. Doch damit kommen auch neue Gefahren auf uns zu, die sich durch Küche, Bad und Wohnzimmer ergeben können. Gefahrenmelder sind kleine elektronische Geräte, die als Warnmelder in von Menschen oder Haustieren belebten Räumen eingebaut werden.

Diese können durch den Einsatz von unterschiedlichen Sensoren vor katastrophalen Konsequenzen warnen – beispielsweise Hausbränden, Gasaustritt oder Wasserschäden. Damit nehmen die Melder dem Menschen überlebenswichtige Sinne ab – besonders wichtig im Schlaf, denn dort können wir z. B. Rauch oder Gas nicht aktiv wahrnehmen. Das Problem wird in Zukunft sein, dass wir uns immer mehr auf solche Geräte verlassen müssen.

Welche Gefahrenmelder gibt es?

Rauchmelder
Der Klassiker unter den Gefahrenmeldern ist der Rauchmelder, der mittlerweile in allen 16 Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland Pflicht ist. Wird ein Feuer registriert, durchquert der Rauch den sensiblen Sensor des Melders und gibt Alarm in Form einer schrillen Sirene aus.

Hitzemelder
Das Pendant des Rauchmelders für Feuchträume sind Hitzemelder. In der Küche oder dem Bad kann der Einsatz von Rauchmeldern dazu führen, dass Wasserdampf oder verdampfende Öle einen fälschlichen Alarm auslösen. Daher verwendet man hier eher einen Hitzemelder, der ab einer Grenztemperatur, ungefähr 60° Grad Celsius, Alarm schlägt.

Gasmelder
Besonders wichtig wird ein Gefahrenmelder, wenn unsichtbare Gase ausströmen. Mit einem Gasmelder lassen sich Butan, Propan und Methan erspüren – doch auch das menschliche Riechorgan die Nase meldet schnell Alarm, sobald eine gewisse Konzentration in der Luft enthalten ist. Mit einem Gasmelder geht man auf Nummer sicher und installiert diese in der Nähe von Heizungen, Öfen oder Kaminen.

Kohlenmonoxid Melder
Richtig gefährlich wird es mit dem unsichtbaren und geruchslosen Kohlenmonoxid Gas, welches nur mit einem speziellen Melder aufgespürt werden kann. Hier versagen alle menschlichen Sinne. Nicht selten endet eine Kohlenmonoxid Vergiftung mit dem Tod. Daher gehört ein CO-Melder heutzutage dringend, besonders in Altbauten mit alten Heizungssystemen, zur Grundausstattung.

Wassermelder
Auch für den Fall einer Überschwemmung gibt es ein Vorwarnsystem. Der Wassermelder misst elektrische Spannung über Metall-Kontakte auf dem Boden. Ändern sich diese, beispielsweise bei Kontakt mit Feuchtigkeit, löst er Alarm aus.

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