Bodyguard für die Tasche – Pfefferspray

Das Pfefferspray ist zur Selbstverteidigung sehr beliebt. Durch die einfache Bedienung und die effiziente Wirkung schlägt es Tiere, aufdringliche Menschen und Kriminelle schnell in die Flucht. Es gibt ein Gefühl von Sicherheit auf dem nächtlichen Weg nach Hause und man fühlt sich gegen Übergriffe und unangenehme Situationen gewappnet.

  • Doch wann dürfen Sie Pfefferspray wirklich gegen Menschen einsetzen ohne selbst der Täter zu werden?
  • Was muss bei der Anwendung beachtet werden?
  • Ab welchem Alter darf man Pfefferspray kaufen?

Wir beantworten im folgenden Beitrag alle Fragen rund um das Abwehrmittel.

In der Silvesternacht von 2015 zu 2016 kam es in Köln zu schweren sexuellen Übergriffen. Gruppen junger Männer umzingelten am Kölner Dom und am Hauptbahnhof mehrere Frauen. Insbesondere von Sexualdelikten und Diebstählen war die Rede – der Fall fand hohe Beachtung in den deutschen Medien. Der Polizei wurde schweres Versagen vorgeworfen.

Der jährlich stattfindende Karneval der Kulturen in Berlin, ein großes Fest mit kulturellen Beiträgen aus zahlreichen Ländern, wurde im Mai 2016 von traurigen Vorfällen überschattet. Eine Vielzahl von Frauen meldete sich bei der Polizei. Sie seien sexuell belästigt wurden; die Masche war dabei fast immer gleich: das Opfer wird provokant angetanzt und somit abgelenkt, dabei wurden die Betroffenen durch Taschendiebstahl ausgeraubt. 

Horrorszenario: In Hessen wurde im März 2016 ein Jogger von einem Hund angefallen und in beide Oberarme gebissen. Der Mann musste schließlich ins Krankenhaus eingeliefert werden, wie der Main-Echo berichtete.

Die aktuellen Ereignisse sorgen für ein mulmiges Gefühl. Ob nachts unterwegs oder nichts ahnend durch den Wald joggend – die Möglichkeit Pfefferspray einsetzen zu können ist beruhigend.

Oder?

Der Einsatz von Pfefferspray gegen Menschen kann bestraft werden

Das deutsche Gesetz geht bei dem Einsatz von Tierabwehrspray, welches umgangssprachlich als Pfefferspray bezeichnet wird, einen harten Kurs. Wer ohne Rechtfertigungsgrund ein solches Spray gegen andere Menschen einsetzt macht sich strafbar (gefährliche Körperverletzung). Ein Rechtfertigungsgrund ist nur die Notwehr oder die Nothilfe. Diese ist im Strafgesetzbuch §32 und im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) unter §227 genau geregelt. Laut §52 des Waffengesetzes gilt ein Pfefferspray ohne die Kennzeichnung als Tierabwehrspray (oder ähnliches wie Hundeabwehr, Contra Dog etc.) sogar als Waffe und ist verboten.

In Ländern wie Finnland, Norwegen oder Griechenland ist das Spray grundsätzlich verboten.

 

Die richtige Anwendung

Für eine optimale Nutzung empfiehlt es sich das Spray bei Erstanwendung zu testen um ein Gefühl für Reichweite, Handhabung und Zielgenauigkeit zu bekommen.

Wichtig: Unbedingt außerhalb von Räumlichkeiten benutzen, da man sich damit sonst schnell selbst schaden kann!

In einer Gefahrensituation möchte man nicht erst lange suchen müssen – daher ist ein schnell erreichbarer Ort, wie ein Behältnis oder eine Tasche, sinnvoll.

Wie bereits zuvor genannt, sollten Sie sich im Klaren sein, dass eine Anwendung nur in Notlage oder einer extrem-bedrohlichen Situation stattfinden sollte. Versuchen Sie zuerst durch andere Handlungen wie Schreie oder wildes Gestikulieren Tiere oder Menschen zu vertreiben und Aufmerksamkeit auf sich zu zielen. Der Einsatz von Pfefferspray ist immer die letzte Option!

 

Altersbeschränkung auf Pfefferspray

Grundsätzlich gilt ein als Tierabwehrspray gekennzeichnetes Spray nicht als Waffe und darf daher von jeder Person frei und jederzeit erworben werden. Die Produkte sind meist leicht durch Aufkleber oder Warnhinweise zu erkennen.

Der Einsatz ist nur gegen Tiere gestattet und kann bei Missachtung schwer geahndet werden. Deshalb empfehlen wir den Kauf und die Mitnahme erst ab der Volljährigkeit. Viele Produkte werden von den Herstellern auch erst ab einem bestimmten Alter verkauft. Das Mindestalter liegt oft bei 14 Jahren.

 

Ausgewählte Produkte im Überblick

KO Pfefferspray mit KO Pfefferspray mit Sprühnebel 50ml Behördenkappe TestSprühnebel 

Das Spray kommt mit einer sogenannten Behördenkappe welches ein mehrfachen Einsatz ermöglicht. Die enthaltenen Stoffe sind biologisch abbaubar und das Treibmittel hat eine ozonerhaltende Eigenschaft. Bei Benutzung entweicht ein Sprühnebel und nicht wie bei anderen Sprays ein Strahl. Das hat zur Folge, dass man auch daneben zielen kann und immer noch eine gute Wirkung erzielt. Insbesondere in stressigen, hitzigen Situationen ist das Zielen nicht einfach. Die Reichweite beträgt zirka 1 bis 1,5 Meter.

Der Behälter steht unter starkem Druck und sollte daher keinen hohen Temperaturen ausgesetzt werden.

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Pfefferspray KO-FOG 40ML TestPfefferspray KO-FOG von Ballistol

KO-FOG ist ebenfalls ein Spray mit Sprühnebel-Funktion, lässt sich aber auch als Strahl abfeuern, welches in windiger Umgebung effektiver wirkt. Der Inhalt von 40ml lässt sich innerhalb von zirka 4 Sekunden auf den Angreifer sprühen und hat eine Reichweite von knapp 4 Metern, was eine sehr hohe Abwehrdistanz darstellt. Der enthaltene Stoff ist im Gegensatz zu anderen Produkten extrem stark (11% OC) und wirkungsvoll.

Bei Transport und Lagerung sollte auf die anfällige Sicherungskappe geachtet werden.

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KO Spray 007 CS-GAS PARALISANT

KO Spray 007 CS-GAS PARALISANT Test

Bei diesem Produkt handelt es sich um sogenanntes CS-Gas. Der Unterschied zum Pfefferspray ist der Wirkstoff, der beim CS-Gas der chemische Reizstoff Chlorbenzyliden-Malonsäuredinitril ist. Die effektive Reichweite beträgt zirka einen halben Meter und führt bei Angreifern zu kompletter Handlungsunfähigkeit – krampfartig schließende Augen, brennende Haut, Übelkeit bis zum Erbrechen.

Der Sprühknopf zeichnet sich durch eine besonders leichte Bedienung aus und lässt die 40ml Inhalt schnell entweichen.

Der Hersteller KO 007 wirbt mit drei Jahre Garantie nach Kaufdatum.

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