Schutz für die Haut – Alles über Sonnenschutz

Bereits seit mehreren Jahren weiß man, dass die Haut durch Sonneneinstrahlung schneller altert. Damit entwickeln sich nicht nur die ungeliebten, Hautbild alternden Falten, sondern leider auch immer häufiger der weitaus schlimmere Hautkrebs. Ein langsames Erwachen macht sich anhaltend in der Bevölkerung breit. Immer stärker wird auf den Hautschutz durch Cremes, Lotionen und Öle geachtet – damit die Haut möglichst jung und gesund bleibt. Auch immer mehr Hersteller von Hautpflegeprodukten folgen dieser Bewegung und integrieren den Sonnenschutz bereits in ihre Produkte. Auffallend häufig sind diese in Gesichtspflegeprodukten anzutreffen.

Doch wie schütze ich meine Haut am besten, gibt es Qualitätsunterschiede bei der großen Auswahl an Produkten, welcher Sonnenschutz ist für Kinder besonders geeignet und wie kriege ich eigentlich diese lästigen gelben Flecken aus meiner Wäsche heraus? All diese Fragen möchten wir in diesem Artikel beantworten.

 

Wie funktioniert der Schutz in einer Sonnencreme?

Unterschieden wird bei einer Sonnencreme in physikalischen und chemischen Sonnenschutz. Ein physikalischer Filter beinhaltet Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Zinkoxid oder Titandioxid und ummantelt die Haut und reflektiert die schädlichen UV-Strahlen wie beispielsweise ein Spiegel. Die Wirkung ist demnach höher, je dicker diese aufgetragen werden. Gut erkennbar ist ein physikalischer Sonnenschutz an der markanten weißen Farbe.

Chemische Filter arbeiten etwas anders, nämlich indem sie in die Haut einziehen und gemeinsam mit ihr einen Schutzfilm aufbauen. Dabei werden die UV-Strahlen absorbiert und in eine andere Energieform wie zum Beispiel Wärme umgewandelt. Alle Inhaltsstoffe sind geprüft, harmlos und für die Verwendung freigegeben. Lediglich bei Kindern sollten Sonnencremes mit Butyl Methoxydibenzolmenthane, Octocrylene und Ethylhexyl Methoxycinnamate* gemieden werden, da diese im Verdacht stehen sich auf den Hormonhaushalt auszuwirken.

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Zuletzt aktualisiert am: 19. Oktober 2017 15:13

 

Welche Arten von Sonnenschutz gibt es?

Achtung: Vermeiden Sie möglichst Sonnenschutzmittel mit Parfüm (Fragrence). Besonders für Personen mit sensibler Haut können solche Zusätze Hautirritationen und Rötungen verursachen.

Sonnenmilch: Die Sonnenmilch ist das Aushängeprodukt in der Kategorie der Sonnenschutzmittel. Sie hinterlässt meist, bei unzureichendem einmassieren, einen weißen, milchigen Film. Durch das Beimischen von Wasser ist die Konsistenz flüssiger und weniger fettig als z. B. bei der Sonnencreme (höherer Fettanteil, pflegt die Haut zusätzlich). Experten empfehlen eine großzügige Schicht aufzutragen, um den Sonnenschutz zu optimieren.

Sonnenlotion: Die Sonnenlotion ist auch anders bekannt als Sonnengel und wirkt kühlend beim Auftragen. Der große Vorteil einer Lotion ist, dass sie nicht so stark fettet wie zum Beispiel das Sonnenöl oder die Sonnencreme. Ein weiterer großer Vorteil ist das besonders schnelle Einziehen.

Sonnenöl: Schon früher wurden Öle als bevorzugtes Mittel gegen die Sonne eingesetzt. Leider wurde hierfür häufig Olivenöl (Lichtschutzfaktor 1) genutzt, was dann letzten Endes trotzdem zu massiven Sonnenbränden führte. Heutzutage sind die Sonnenöle wieder voll im Trend und mit sonnenabweisenden Eigenschaften ausgestattet. Sie ziehen schnell ein, hinterlassen keinen weißen Film und spenden der Haut Feuchtigkeit. Einige Produkte besitzen Inhaltsstoffe, die die Melanin-Produktion anregen sollen, damit die Haut schneller braun wird. Experten empfehlen das Sonnenöl Personen, die sensible, Akne-anfällige Haut haben.

Kleidung: Der beste Schutz gegen die Sonne ist immer noch Kleidung, doch schützt auch diese leider nicht zu 100%. Einige Hersteller bieten dafür sogar spezielle UV-Sonnenschutzkleidung an. Um auch die Haut im Gesicht vor den Alterungsauswirkungen (Falten, Flecken etc.) und Sonnenbränden der schädlichen UV-Strahlen zu schützen empfiehlt sich tagsüber ein Sonnenhut. Doch auch eine Sonnenbrille mit UV-Filter gehört in das Komplettpaket dazu, denn was viele gar nicht wissen ist, dass selbst die Augen von UV-Strahlen geschädigt werden können.

 

Was bedeutet der Lichtschutzfaktor?

Lichtschutzfaktor
Wirkung
LSF 6, 10
Schwacher Sonnenschutz (nicht für Kinder geeignet)
LSF 15, 20, 25
Mittlerer Sonnenschutz (nicht für Kinder geeignet)
LSF 30, 50
Starker Sonnenschutz (für Kinder geeignet)
LSF 50+
Sehr starker Sonnenschutz (für Kinder geeignet)

Jeder Hauttyp hat eine Eigenschutzzeit, nachdem ohne Schutz ein Sonnenbrand entsteht. Bei sehr hellen Hauttypen kann von ca. 10 Minuten ausgegangen werden. Der LSF (Lichtschutzfaktor) sagt aus, wie viel länger man sich in der Sonne aufhalten kann. Bei LSF 30 bedeutet das also, dass man sich ca. 30-mal länger den Strahlen aussetzen kann. Multipliziert würde das Produkt ungefähr zwischen 2 und 3 Stunden halten. Sie fragen sich bestimmt, warum dieser Wert so ungenau ist: das kommt daher, dass jede Haut anders ist. Doch auch hier ist es von Mensch zu Mensch unterschiedlich, darum wird vorausschauendes Nachcremen empfohlen.

Hier ist die Anleitung allerdings noch nicht vorbei, denn einige Faktoren reduzieren die maximale Haltezeit. Beispielsweise die Dicke der Auftragung oder wie viel der Körper schwitzt. Deshalb ist der LSF nur ein Richtwert und kann je nach Situation abweichen.

Ein Hinweis für Produkte mit einem LSF über 50+ möchten wir noch aussprechen. Ein höherer Lichtschutzfaktor existiert nicht, da auch die Inhaltsstoffe irgendwann an ihre Grenzen stoßen. Andere Länder können allerdings andere Einheiten (z. B. SPF) verwenden, doch auch dort ist die Grenze gleichzusetzen mit dem europäischen LSF 50+.

 

Kinderhaut braucht große Aufmerksamkeit

Kinderhaut braucht in den jungen Jahren außergewöhnlich große Aufmerksamkeit, dass gilt auch für den Aufenthalt in der Sonne, besonders an ausgeprägten Sommertagen. Der Sonnenschutz muss dabei immer wieder einige Hürden überwinden, denn Kinder spielen im Wasser oder werden gerne mal dreckig.

Experten empfehlen, besonders für hellhäutige Kinder, Lichtschutzfaktoren zwischen 30 und 50+, wobei das zweite natürlich am besten wäre. Im Badeurlaub soll es am Strand überaus schnell gehen, das Wasser wartet, da empfiehlt sich ein Sonnenspray, welches schnell einzieht, am besten nicht mit störendem Sand verklebt und extra wasserfest ist. Doch auch hier gibt es wieder eine Einschränkung, denn empfohlen wird eine Einwirkzeit von mindestens 30 Minuten, bis der Sonnenschutz seine volle Kraft entfalten kann.

Garnier Ambre Solaire Anti-Sand Sonnenschutz Spray Kids / Sonnenspray für Kinder extra wasserfest / LSF 50+

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Zuletzt aktualisiert am: 19. Oktober 2017 15:13

 

Nach dem Sonnenbad After Sun / Aloe Vera – Verwöhnung für die Haut

Viele unterschätzen die Pflege nach dem Sonnenbad. Das gilt auch für einen normalen Sommertag, an dem man auf dem Balkon oder der Terrasse in der Sonne sitzt. Auch wenn kein Sonnenbrand entstanden ist, braucht die Haut Hilfe zum Regenerieren, denn sie verliert durch das Schwitzen an Mineralien und Feuchtigkeit, das mitunter zur Schädigung der Hautbarriere führen kann.

Mit dem richtigen After Sun oder Aloe Vera Produkt sollte wichtige Feuchtigkeit gespendet werden. Das gilt auch für Sonnenbrände, denn diese brauchen erhöhte Aufmerksamkeit. Der große Vorteil dieser speziellen Produkte ist, dass sie sehr schnell Einwirken und darüber hinaus langsam und relativ lange Feuchtigkeit an die Haut abgeben.

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Wie entferne ich Sonnencremeflecken aus der Wäsche?

Ärgerlich sind bei Sonnencremes jeglicher Art die Rückstände auf der Kleidung. Empfohlen wird das Produkte möglichst lange einziehen zu lassen, damit diese erst gar nicht auftreten. Doch Schwitzen und Bewegung lösen häufig Teile, welche sich auf der Kleidung absetzen. Besonders betroffen sind helle Anziehsachen, die ohne Behandlung eigentlich nur noch in den Altkleidercontainer oder in das Textilrecycling gegeben werden können.

Was kann ich tun um diese lästigen Flecken zu vermeiden?

Wie schon erwähnt, sollte die Sonnencreme vor dem Anziehen des Kleidungsstücks ungefähr 5 – 10 Minuten einziehen. Auch hier melden sich wieder Experten zu Wort und raten das Tragen von dunkler Kleidung, da dort der Verschmutzungsgrad kleiner ist.

Da dies jedoch bei heißen Sommertagen eigentlich eher unpassend ist, gibt es von der Marke Nivea endlich eine Lösung. Der Beiersdorf Konzern forschte insgesamt 5 Jahre an einer Lösung für die unschönen gelben Flecken und fand die Ursache in dem Leitungswasser, welches die Waschmaschine zum Waschen nutzt. Eine chemische Reaktion zwischen UV-A- / UV-B-Filtern und den Metall-Ionen im Trinkwasser verursacht die Rückstände, die das Kleidungsstück verunstalten.

Dafür wurde speziell von Nivea die Pflege und Schutz Sonnencreme Serie entwickelt, die symbolisch durch ein weißes T-Shirt auf der Produktflasche dargestellt ist. In Zukunft plant der Konzern so viele Produkte wie möglich mit dieser speziellen Formel auszustatten. Bisher wurden bereits 14 Sonnenschutzprodukte damit versehen.

NIVEA SUN Sonnenspray mit verbesserter Formel, Lichtschutzfaktor 30, Schutz & Pflege

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Zuletzt aktualisiert am: 19. Oktober 2017 15:13

Mein Lieblingskleidungsstück ist verunreinigt von gelben Flecken, was kann ich tun?

Bei der Behandlung kommt es immer darauf an wie schnell reagiert wird. Ist der Fleck relativ frisch, kann dieser meist ohne Probleme entfernt werden. Wurde er allerdings erst spät bemerkt, gibt es keine große Hoffnung auf Reinheit mehr.

Unsere Tipps für die Intensivbehandlung:

  1. Gallseife / Spülmittel: Besonders bei einem Öl-Sonnenschutz lassen sich die Flecken effektiv mit Gallseife oder Spülmittel herauslösen. Diese sollten einige Stunden einwirken und anschließend mit hoher Temperatur gewaschen werden.
  2. Bleichmittel (weiße Wäsche): Spezielle Bleichmittel sollten über mehrere Stunden in die Kleidungsstücke einwirken und anschließend ebenfalls mit hoher Temperatur gewaschen werden.
  3. Zitronensäure: In Pulverform aus der Apotheke kann Zitronensäure aufgelöst in warmem Wasser Wunder wirken. Auch hier gilt wieder ein Waschgang mit hoher Temperatur als anschließende Maßnahme.

Aus eigener Erfahrung half bei stark eingetrockneten Flecken die Kombination aller Möglichkeiten. Die Wäsche wurde hierfür 3 – 4 Tage eingeweicht, zwischenzeitlich umgerührt und anschließend heiß gewaschen. Bei einigen Kleidungsstücken waren die Flecken nach dieser Intensivkur verschwunden. Hartnäckigkeit setzt sich doch manchmal durch.

 

Quellen:
Welt.de – Wie funktioniert Sonnenschutz
Hamburger Abendblatt – Innovation bei gelben Flecken
*DHA-Sonnenschutz.de – Sonnenschutzmittel

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