Überwachungskameras – die großen Unterschiede

Die richtige Überwachungskamera zu finden ist schwer. Der Markt wird gerade so überflutet von Herstellern. Längst sind es nicht mehr die, die man aus Fernsehen und Zeitung kennt, sondern oft relativ neue Unternehmen, die zumindest überwiegend die Online Marktplätze dominieren. Immer wieder erreichen uns wütende Anfragen zu Geräten, die nicht den Ansprüchen gerecht werden und oft auch die Versprechen der Hersteller nicht einhalten. Mit diesem Artikel möchten wir Ihnen ein paar Merkmale auf den Weg geben, mit denen Sie einfach und schnell einen hochwertigen Anbieter finden und zufrieden mit dem bestellten Produkt sein können.

Sie sind auf der Suche nach einer Überwachungskamera?” Schauen Sie gerne in unserem Überwachungskamera Test vorbei! Wir erhalten regelmäßig aktuelle Modelle von Herstellern zugeschickt, testen diese nach bestimmten Kriterien und stellen daraus eine Bestenliste zusammen. Diese umfasst Testsieger, Preis- / Leistungssieger und Empfehlungs-Auszeichnungen.

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Besonders billige Modelle

Man sieht sie nicht nur auf Online Versand Häusern wie Amazon, sondern auch immer wieder bei Discountern und Supermärkten. Die Rede ist von billigen Überwachungskameras. Durch die immer stärkere Migration von chinesischen Händlern auf dem deutschen Marktplatz werden die Geräte zu Tiefstpreisen angeboten. Häufig gehen die Händler dabei nur geringe Gewinnmargen oder sogar Verlust ein, um im späteren Verlauf die Herstellung zu optimieren und durch den Verkauf von Massen Geld zu verdienen.

Wir raten generell davon ab solche Geräte zu ersteigern, denn die Testaufnahmen und die Hardware der Hersteller entsprechen häufig nicht der erwarteten Qualität.

Hier einige Tipps worauf Sie achten können:

  1. Nachtsicht: Sind auf den Nachaufnahmen zusätzliche Beleuchtungsquellen wie Lichter oder Lampen zu erkennen, ist die Nachtsicht bereits verfälscht. Hierbei sollte besonders Aufmerksam entschieden werden, denn ohne diese Lichtquellen ist die Nachtsicht in vielen Fällen unbrauchbar.
  2. Produktbeschreibungen sollten immer in der lokalen Sprache sein – dazu zählen ebenfalls Anleitungen und die Webseite des Herstellers. Dabei kann besonders schnell erkannt werden, ob der Hersteller sich die Mühe gibt sein gesamtes Geschäft auf den Kunden auszurichten, oder ob nur der Verkauf der Ware im Vordergrund steht.
  3. Günstige Preise sollten immer kritisch betrachtet werden. Besonders Supermärkte sparen an wichtigen Funktionen, die später nur in Ärger resultieren. Wir erhalten regelmäßig Beschwerden über fehlerhafte Bewegungserkennungen und schwache Nachtsichten und fast immer ist ein besonders günstiges Modell schuld. Unsere langjährige Erfahrung zeigt: Qualität hat seinen Preis, dass gilt auch im Bereich der Überwachungskameras.
  4. Kundenrezensionen oder Testportale liefern gute Hinweise dafür, ob das Gerät überhaupt etwas taugt. Wir als unabhängiges Testportal für Sicherheitsprodukte nehmen unsere Aufgabe sehr ernst und probieren die Produkte bestmöglich zu testen, um Ihnen die Kaufentscheidung zu vereinfachen.

 

Verschiedene Anwendungsbereiche

Bei den Anwendungsbereichen sollte ebenfalls besonders aufgepasst werden, denn unterschieden wird hier zwischen Innenüberwachungskameras und Außenüberwachungskameras. Wie die Namen schon sagen sind die Nutzungsbereiche verschieden, denn Überwachungskameras für den Außenbereich haben beispielsweise spezielle Vorrichtungen verbaut, die sie vor Wind und Wetter schützen. Dichtungsringe sorgen dafür, dass nicht einmal Wasser oder Staub ins Innere gelangen und damit die Elektronik beschädigen können.

Hier spricht man von der sogenannten “Schutzart”, diese ist aufgeteilt in “IP” (International Protection / Internationaler Schutz) und eine zweistellige Zahl (IP66 z. B.). Bei Überwachungskameras für den Außenbereich sind die häufigsten Schutzarten IP65 und IP66. Eine höhere Zahl bedeutet größerer Schutz.

  • IP65: Schützt vor Staub und Strahlwasser aus beliebigem Winkel
  • IP66: Schützt vor Staub und starkem Strahlwasser

Innenkameras bieten diese harschen und wetterbeständigen Schutzarten nicht an, daher ist hier Vorsicht bei der Auswahl geboten.

Doch noch eine weitere Unterteilung gibt es, denn es gibt stationäre Überwachungskameras und PTZ-, auch Domekameras genannt, die sich nahezu um 360° Grad drehen und damit einen viel größeren Bereich abdecken können. Markant erkennbar ist dabei die Kuppel – häufig eingesetzt werden diese in Geschäften, da sie relativ unauffällig sind.

Hinterherhinkender Standard

In der heutigen digitalen Welt entwickeln sich elektronische Geräte sehr rasant weiter. Ständig werden neue Standards eingeführt und 1 – 2 Jahre genutzte Modelle gelten bereits als alt. Bei Extremen wie Handys kann man fast schon sagen, dass das Gerät bereits nach dem Auspacken veraltet ist. Daher ist es sehr wichtig auf die Entwicklung der Hersteller zu achten.

Bietet dieser beispielsweise Überwachungskameras an, die der heutigen Auflösung und Verarbeitung entsprechen? Wir sehen immer noch relativ viele Exempel z. B. auf Amazon, die nur VGA Auflösung (640 x 480) anbieten. Mit diesen Aufnahmen lässt sich jedoch nur sehr wenig anfangen, da zwar Silhouetten von Menschen erkannt werden können, doch genauere Details kann man leider vergessen. Damit hinkt der Hersteller dem heutigen Standard hinterher – der Preis ist häufig nämlich aber der Gleiche.


Fazit

Es gibt einige Sachen zu bedenken, bevor das richtige Modell gefunden ist. Schauen Sie gerne in unserer Überwachungskamera Kategorie vorbei, in der wir immer die aktuellsten Modelle testen. Wir hoffen Ihnen ein wenig Hilfestellung gegeben zu haben.

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